And the winner is…

•Dezember 23, 2008 • Kommentar schreiben

Long time, no article. Inzwischen ist Tom ja auch nicht mehr in DC. Aber diverse Bilder wollen noch veröffentlicht werden. Und ich muss ja noch das Rätsel auflösen. Das mit der Interaktivität hatte ich mir anders vorgestellt, aber inzwischen wurde ich doch schon ein, zwei Mal gefragt, wer denn dieser Hund nun ist. Daher hier die Auflösung: es handelt sich natürlich um Fala, den berühmtesten Hund der Welt. Diese Formulierung habe ich im Internet gefunden, daher muss das ja schon mal wahr sein. Sein vollständiger Name ist Murray the Outlaw of Falahill, Rufname Fala und ist natürlich ein Scottish Terrier. Er hat es immerhin zu einem Eintrag ins deutschen Wikipedia geschafft: Fala. Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, wieso Fala berühmt wurde. Sein Herrchen war Franklin D. Roosevelt. Der hat ihn wohl auch in diversen Reden erwähnt. Eine Sekretärin hat sogar Falas Fanpost beantwortet. Und seine plastische Nachbildung gehört halt zum sehr schönen Franklin D. Roosevelt Monument, das nicht aus einem großen Monument besteht, sondern aus vielen einzelnen, kleineren Denkmälern, die an den Präsidenten erinnern. Ich werde euch auch noch mit ein paar Bildern nerven. Aber heute geht es ja um den Hund. Daher zum Abschluß das Schild der Woche zum Thema Hund:

Ob Franklin D. das bei Fala auch immer gemacht hat?

The White House is already looking better

•November 19, 2008 • 1 Kommentar

Bevor ich hier verschwinde, muss ich ja zumindest noch ein paar Bilder von den Sehenswürdigkeiten hier unterbringen. Und davon gibt es genug. Sowohl von den Sehenswürdigkeiten, als auch von den Bildern davon.

auf zum Capitol

Die Strasse zur Macht: auf zum Capitol

Natürlich will der Fotograf in mir immer noch mehr Fotos davon machen und natürlich noch bessere. Aber das ist halt schwieriger geworden. Die Tage werden auch in DC kürzer. Und die Umstellung auf die Sommerzeit hat auch nicht gerade geholfen. Zuerst habe ich es kaum noch zu den Sonneuntergängen geschafft und inzwischen komme ich im Dunkeln nach Hause. Das Wetter ist auch trüber und manchmal fühlt man sich doch glatt an Hamburger Wetter erinnert. Heute zum Beispiel war ständig bedeckter Himmel, manchmal leichter Nieselregen. Wir haben trotzdem Fußball gespielt. Was heißt trotzdem, hat ja noch nicht mal geregnet.

Hatte ich erzählt wie der eine das Washington Monument mit der Berliner Siegessäule verwechselt hatte?

Hatte ich erzählt wie der eine das Washington Monument mit der Berliner Siegessäule verwechselt hatte?

Ich erwähne das an dieser Stelle auch nur, weil das Fußballspielen auch nicht immer hilft. Besonders nicht wenn man sich was zerrt und dadurch am Wochenende doch nicht so beweglich ist, wie man sich das so wünscht. Nicht jammern, nicht jammern… WIe dem auch sei, die Bildersammlung umfaßt ja schon so einige Bilder und ein paar der berühmten Gebäude und Monuments müssen doch einfach ihren Weg in ein Blog über Washington finden.

Immer gut bewacht. Wer erkennt es?

Immer was los auf dem Dach. Na, wer erkennt es?

Nicht fehlen darf da natürlich das Weiße Haus. Ich war letztens beim Konzert der Kings of Leon, was übrigens sehr gut war. Der Sänger glänzte zwar nicht unbedingt durch besonders einfallsreiche Ansagen (es war mehr unter dem Motto: „es ist toll hier in Washington zu sein“, „Ihr seid ein tolles Publikum, ihr wißt gar nicht wie wichtig das für uns ist“ usw.. Ihr wißt, was ich meine, aber das Wichtigste war ja die Musik und da haben sie ordentlich gepunktet). Auch nicht mega-einfallsreich, aber zumindest DC-spezifisch und irgendwie nicht schlecht war der Spruch: „Ich habe mir heute das erste Mal das White House angesehen und ich muss euch sagen, es sieht jetzt schon viel netter aus.“ Okay, man fragt sich, wie er wissen will, dass es jetzt besser aussieht, wenn er es sich das erste Mal angeschaut hat, aber der Gedanke zählt und der Übersetzer verbürgt sich nicht für solche Details.

Und das Ganze nochmal in voller Pracht

Und das Ganze nochmal in voller Pracht

Wo wir gerade bei der Kultur sind, da muss man in Washington auf alle Fälle das Kennedy Center erwähnen. Nicht, dass ich da schon irgendwas kulturelles gesehen hätte. Aber das sagt mir mein Reiseführer. Es gibt da klassische Konzerte, Ballett und Theater und so was. Es nennt sich übrigens das John F. Kennedy Center for Performing Arts. Schickes Gebäude direkt am Potomac.

John F. Kennedy Center for Performing Arts

John F. Kennedy Center for Performing Arts

Und weil das Ganze so schick ist, gibt es gleich noch ein Bild davon. Diesmal mit „Hintergrund“. Total unnötig eigentlich das nächste Bild, aber das ist ja eines der wichtigsten Grundprinzipien von Blogs. Die runden Gebäude im Hintergrund gehören zum Komplex der Watergate Gebäude. Ist zumindest der gleiche Block und der gleiche Stil vom berühmten und momentan im Renovierungszustand befindlichen Hotel. Muss mal schauen, ob ich davon noch ein eigenes (gutes) Photo finde. Oder hatte ich schon mal eines präsentiert?

Deja Vu? Nein, man achte auf den Hintergrund

Deja Vu? Nein, man achte auf den Hintergrund

So, der Hintergrund kommt jetzt einfach mal in groß. Dann kann man den „modernen“ Sechziger Jahre Bau (1967) mal genauer begutachten.

Kann man jetzt besser erkennen, oder?

Kann man jetzt besser erkennen, oder?

Kommen wir wieder zu den bekanntesten und prägendsten Bauten in DC: den Monumenten. Davon gibt es hier eine ganze Menge. Genaugenommen heissen auch einige „kleinere“ Statuen Monuments. Aber Let’s go big. Wir sind schließlich in den USA.

Tief im Westen.... Das westliche Ende der Monuments

Tief im Westen.... Das westliche Ende der Monuments

Ich gebe zu, das wichtigste Detail ist nicht zu sehen und daher erkennt man es vielleicht auch nicht gleich, was es ist. Es ist natürlich das Lincoln Monument. Den Lincoln dazu liefer ich mal schnell nach.

Der Mann ist fast nie allein für sich, wie man sieht

Der Mann ist fast nie allein für sich, wie man sieht

Und damit man von den Menschenmassen nicht abgelenkt wird, hier nochmal den Lincoln ohne das Touristenpack (ich kann das sagen, ich bin hier ja kein Tourist).

Lincoln sitzt da und genießt seinen Ausblick

Lincoln sitzt da und genießt seinen Ausblick

Wichtig ist natürlich, was er sieht. Ich hatte ja schon angedeutet, er sitzt im Westen und schaut nach Osten über den Reflecting Pool, auf das Washington Monument. Und dahinter kann er und damit ihr gerade auch nicht, ganz in der Ferne das Capitol sehen, das in gerader Linie hinter dem Washington Monument liegt, allerdings liegt da noch ein kilometerlanger Grasstreifen (genannt The Mall) dazwischen, an den ganz viele der Smithsonian Museen grenzen. Damit man das Capitol ein wenig sehen kann, hier der Blick etwas mehr von der Seite. The Mall und die eigentliche Entfernung kann man hier nicht wirklich erkennen.

Für diesen Blick muss der Abraham um ehrlich zu sein mal seinen Stuhl verlassen

Für diesen Blick muss der Abraham um ehrlich zu sein mal seinen Stuhl verlassen

So, dann gehen wir mal ein paar Schritte weiter. Genaugenommen, so links neben dem Reflecting Pool, wenn wir mal das obige Bild als Grundlage nimmt. Da gedenkt man den Vietnam Veteranen. Um euch nichts falsches zu erzählen, lese ich gerade mal im Reiseführer nach, was sich in dem Fall sogar mal wieder lohnt. Man hat sich aus den 1500 Vorschlägen für den Entwurf einer 21-jährigen Architekturarchitektin entschieden.

Das etwas zu abstrakte Memorial

Ist euch das zu abstrakt?

Auf der schwarzen, glänzenden Granitwand sind die Namen aller toten US Soldaten vermerkt. Es liegen Bücher aus, in denen man nachschauen kann, wo ein Name steht.

Man gedenkt auch noch der Opfer des Krieges

Man gedenkt auch noch der Opfer des Krieges

Ich gebe zu, bisher waren die Infos des Reiseführers noch nicht so spannend. Geduld, Geduld. So eine „größere“ Tafel mit Namen war wohl einigen einfach zu abstrakt. Um die Gemüter zu beruhigen hat man „nachgelegt“. Es ist noch eine Statue von drei Soldaten von Frederick Hart und ein Flaggenmast dazugekommen.

Da weiß man wenigstens worum es geht

Da weiß man doch wenigstens worum es geht

Und da man die drei Jungs auf dem Bild nicht so gut erkennt (man dafür aber den Flaggenmast sehen kann) und ich gerade Lust habe viele Bilder zu präsentieren, hier einfach mal die drei Jungs in Großaufnahme.

Ein Teil fes Vietnam Memorials

So sahen wohl die US Soldaten in Vietnam aus

Auf der anderen Seite des Reflecting Pools ist übrigens das Korean War Veterans Memorial. Das war von Anfang an nicht besonders abstrakt. Das besteht einfach aus vielen 19 Soldaten auf Patrouille. Um ein wenig Geschichtsunterricht unterzubringen: wie ich gerade gelernt habe, war es offiziell gar kein Krieg, trotz der mehr als 50.000 toten US Soldaten. Es darf aber anscheinend trotzdem als War Memorial gelten.

Garantiert abstraktfrei

Garantiert abstraktfrei

Da ich allerdings ein sehr friedfertiger Mensch bin und den Dienst an der Waffe verweigert habe, kann ich natürlich nicht mit Kriegsdenkmälern aufhören. Stattdessen kommen wir zu, einem etwas anderen Monument. Eines der kleineren. Ich bin zufällig dran vorbeigelaufen und fand es einfach sehr gelungen. Es ist das Albert Einstein Monument. Ich mag es einfach, wie der Albert da einfach so rumsitzt. Hat irgendwie was.

Ein kleines, aber feines Monument

Ein kleines, aber feines Monument

So, das war ein erster kurzer Ausflug in die Touristenwelt Washingtons. Das ist natürlich bei weitem noch nicht alles. Der Rest folgt bei Gelegenheit.

The Story of the Dog

•November 18, 2008 • Kommentar schreiben

Es war ja irgendwie klar, dass es wohl doch nicht der Hund war, für den man das Denkmal mit dem Spruch aufgestellt hatte. Es gibt nicht erst seit Paris Hilton berühmte Menschen mit kleinen Hunden. Aber wir versuchen es mal mit ein wenig mehr Interaktivität und machen ein kleines Quiz, um wen es denn eigentlich geht. Hier erst mal das ganze Denkmal (Teil eines größeren Monuments):

Wohl doch kein Super Dog

Wohl doch kein Super Dog

Ich will mal nicht so sein und noch einen weiteren Hinweis auf das Herrchen geben:

I hate war.

Ein weiterer Teil des Monuments

Der Friede sei mit dir…

•November 18, 2008 • Kommentar schreiben

Die Tage von Dumbo im White House sind gezählt und der Darling der Medien wird nächstes Jahr dort einziehen. Der Neue verspricht Frieden und schon weht ein neuer Wind hier in DC. Sie arbeiten an friedlicheren Zeiten. Hier ist der Beweis:

Sie arbeiten dran, wirklich...

Sie arbeiten dran, wirklich...

PS: ja, ja, die Baustelle gibt es schon länger, aber es war ja auch schon länger klar, dass Bush endlich raus muss. Man kann es auf dem Bild nicht so gut erkennen, aber das ist schon ne größere Baustelle.

Namen sind doch nicht wie Schall und Rauch

•November 18, 2008 • Kommentar schreiben

In DC gibt es recht viele thailändische Restaurants. Hier gleich die Strasse runter ist zum Beispiel die Thai Kitchen (sehr Lecker). Dann gibt es noch Thai Chef, Thai Square und diverse andere, die ich alle noch nicht ausprobiert habe. Und dann ist da noch ein anderes, das ich auch noch nicht ausprobiert habe, aber es gewinnt auf alle Fälle den Namenswettbewerb:

Tom's Best Name Award November 2008

Tom's Name Award November 2008

Man, what a dog…

•November 13, 2008 • 3 Kommentare
Ein Hund kennt sich aus...

Ein Hund kennt sich aus...

Was es hier in DC so alles gibt. Ein Denkmal, Hund und sein weiser Spruch. Oder sollte ich da was missverstanden haben? Welcher Hund kommt bloß auf solche Gedanken und wird so verewigt?